Praktische Arbeit & Übungen

Der innere Dreiklang-Check

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1. Kopf-Check
Was denkt mein Verstand über diese Aufgabe oder Aktivität?
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2. Körper-Check
Was signalisiert mein Körper gerade über Energie und Bereitschaft?
3. Nervensystem-Check
Expansion oder Kontraktion – was sagt mein Bauchgefühl?

Warum drei Ebenen?

Jede Ebene verarbeitet Informationen anders. Der Kopf denkt, der Körper spürt, das Nervensystem bewertet Sicherheit. Erst wenn alle drei synchron sind, kommt echte Handlungsbereitschaft.

Das Ziel der Übung

Nicht mehr gegen sich selbst kämpfen. Stattdessen: verstehen, welche Ebene gerade bremst – und Selbstmitgefühl entwickeln anstatt Selbstkritik.

Nicht Disziplin bringt dich in Bewegung.
Synchronität bringt dich in Bewegung.
Vorbereitung: Nimm dir 10–15 Minuten in einer ruhigen Umgebung. Schreib deine Antworten auf – schreiben macht den inneren Zustand sichtbar.
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Kopf-Check

Frage dich: „Was denkt mein Verstand über diese Aktivität?“ Notiere spontane Gedanken. Sind sie positiv, motivierend, skeptisch, überwältigend? Beispiel: „Das ist wichtig für mich, aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.“

2

Körper-Check

Schließ die Augen, atme tief durch. Spür in deinen Körper hinein. Energielevel? Müdigkeit? Verspannungen? Achte auf Signale wie Herzrasen, Schwere in den Beinen oder Wärme im Bauch. Schreib konkrete Empfindungen auf.

3

Nervensystem-Check

Konzentriere dich auf dein Bauchgefühl oder die Brustregion. Fühlt es sich nach Expansion an (Weite, Freude, Entspannung) – oder nach Kontraktion (Zusammenziehen, Unruhe, Enge)? Keine Bewertung – nur wahrnehmen.

Schreiben macht den inneren Zustand sichtbar.
Was du sehen kannst, kannst du auch verstehen.
✓ Alle drei synchron
Kopf, Körper und Nervensystem zeigen alle grünes Licht. Jetzt ist der richtige Moment zum Handeln. Geh los – ohne Widerstand.
⚠ Kopf will, Körper zieht mit
Aber das Nervensystem signalisiert Kontraktion. Mach kleinere Schritte. Reguliere erst – dann handele. Erzwinge nichts.
⛏ Körper erschöpft
Selbst wenn Kopf und Nervensystem bereit sind: Wenn der Körper erschöpft ist, ist jetzt Pause angesagt. Erholung ist kein Versagen.
🧭 Nur Kopf will
Körper und Nervensystem bremsen. Das ist ein klares Signal: Nicht der richtige Moment. Erforsche was die anderen Ebenen blockiert.

Beispiel-Auswertung

Kopf: Wichtig, muss sein, aber überwältigend.
Körper: Mittel-Energie, bereit für leichtes.
Nervensystem: Neutral, leichte Kontraktion.
Empfehlung: Kleiner Schritt, nicht das Gesamtziel.

Regelmäßig anwenden

Mach diesen Check 2–3 Mal pro Woche. Nach 4 Wochen erkennst du Muster: Wann bist du natürlicherweise in Flow? Wann brauchst du Pause?

→ Jetzt handeln
Alle drei Ebenen signalisieren Bereitschaft
Nervensystem fühlt sich expansiv an
Körper hat Energie, auch wenn begrenzt
Kopf sieht klaren nächsten Schritt
Kleine Aktion möglich, nicht das Gesamtziel
⏸ Jetzt pausieren
Körper signalisiert Erschöpfung
Nervensystem ist dauerhaft in Kontraktion
Kopf überwältigt, kein klarer Schritt sichtbar
Innerer Widerstand wird stärker beim Forcieren
Energie sinkt, nicht steigt nach Versuchen
Das wichtigste Prinzip: Pausen und Anpassungen sind keine Zeichen von Schwäche. Sie sind Zeichen von Selbstkenntnis. Wer weiß, wann er handeln soll – und wann nicht – handelt effektiver.
Timing ist keine Faulheit.
Timing ist Intelligenz.

Möchtest du prüfen, wie synchron dein innerer Dreiklang gerade ist? Der Stimmigkeits-Kompass bietet eine tiefere Spiegelung.

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