Praktische Arbeit & Übungen
Der innere Dreiklang-Check
Warum drei Ebenen?
Jede Ebene verarbeitet Informationen anders. Der Kopf denkt, der Körper spürt, das Nervensystem bewertet Sicherheit. Erst wenn alle drei synchron sind, kommt echte Handlungsbereitschaft.
Das Ziel der Übung
Nicht mehr gegen sich selbst kämpfen. Stattdessen: verstehen, welche Ebene gerade bremst – und Selbstmitgefühl entwickeln anstatt Selbstkritik.
Synchronität bringt dich in Bewegung.
Kopf-Check
Frage dich: „Was denkt mein Verstand über diese Aktivität?“ Notiere spontane Gedanken. Sind sie positiv, motivierend, skeptisch, überwältigend? Beispiel: „Das ist wichtig für mich, aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.“
Körper-Check
Schließ die Augen, atme tief durch. Spür in deinen Körper hinein. Energielevel? Müdigkeit? Verspannungen? Achte auf Signale wie Herzrasen, Schwere in den Beinen oder Wärme im Bauch. Schreib konkrete Empfindungen auf.
Nervensystem-Check
Konzentriere dich auf dein Bauchgefühl oder die Brustregion. Fühlt es sich nach Expansion an (Weite, Freude, Entspannung) – oder nach Kontraktion (Zusammenziehen, Unruhe, Enge)? Keine Bewertung – nur wahrnehmen.
Was du sehen kannst, kannst du auch verstehen.
Beispiel-Auswertung
Kopf: Wichtig, muss sein, aber überwältigend.
Körper: Mittel-Energie, bereit für leichtes.
Nervensystem: Neutral, leichte Kontraktion.
Empfehlung: Kleiner Schritt, nicht das Gesamtziel.
Regelmäßig anwenden
Mach diesen Check 2–3 Mal pro Woche. Nach 4 Wochen erkennst du Muster: Wann bist du natürlicherweise in Flow? Wann brauchst du Pause?
Timing ist Intelligenz.
Möchtest du prüfen, wie synchron dein innerer Dreiklang gerade ist? Der Stimmigkeits-Kompass bietet eine tiefere Spiegelung.
Weiterlesen
Das könnte dich auch interessieren
BLEIB IN VERBINDUNG
