Übung · Somatik · Präsenz

Übung: Die somatische Kontrast-Übung: Vom „Hoffen“ zum „Sein“

HOFFEN (KÖRPERZUSTAND A)Warten · Anspannung · AbhängigkeitSEIN (KÖRPERZUSTAND B)Präsenz · Weite · StimmigkeitKörper kennt den UnterschiedDer Körper weiß, wo er ist – auch wenn der Kopf es nicht sieht
Warum diese Übung wirkt:

Hoffen und Sein fühlen sich im Körper verschieden an. Die meisten Menschen haben den Unterschied noch nie bewusst wahrgenommen.

Wenn du ihn körperlich kennst, erkennst du ihn auch im Alltag – und kannst umschalten.
Der Körper weiß, wo du bist –
auch wenn der Kopf es nicht sieht.
A
Ruf dir eine Situation ins Bewusstsein, in der du hoffst:
Auf einen Anruf, eine Rückmeldung, eine Veränderung. Spür in den Körper.
B
Beschreibe den Körperzustand:
Wo ist Spannung? Wo ist Leere? Wie ist die Atmung? Was ist im Bauch?
C
Benenne den Zustand in 3 Worten:
Zum Beispiel: warten · angespannt · abhängig. Oder: leer · erwartend · nicht ganz da.
A
Ruf dir eine Situation ins Bewusstsein, in der du wirklich da warst:
Im Gespräch, in der Natur, beim Erschaffen. Präsenz pur.
B
Beschreibe den Körperzustand:
Wo ist Weite? Wo ist Energie? Wie ist der Atem? Was ist in Brust und Bauch?
C
Benenne den Zustand in 3 Worten:
Zum Beispiel: präsent · offen · lebendig. Oder: geerdet · klar · stimmig.
Du hast jetzt zwei Körper-Zustände kennengelernt.
Du kannst zwischen ihnen navigieren.
Auswertung:

Welcher Zustand fühlt sich nach mehr „Du“ an?
In welchem bist du handlungsfähiger?
In welchem triffst du Entscheidungen, die später noch stimmig sind?

Das ist dein Kompass. Körperbasiert. Nicht theoretisch.

Der Stimmigkeits-Kompass gibt dir Orientierung.

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